Geschenke für Obdachlosen

Geschenke für Obdachlosen
Die Mitarbeiter der Caritas Catolica haben am Dienstag Geschenkspakete für Obdachlosen in Guttenbergstraße gebracht.
Sind wir alle da?-hört man beim Eingang von Caritaszentrale.Es ist Dienstag Abend und bereiten uns vor ,um Geschenkspakete für Obdachlosen zu bringen.Mehr als zehn Jahre, dank der ausländischen Sponzoren, bringt jährlich die Caritas Pakete für diejenigen, die kein zu Hause haben.Es geht um Lebensmittel,Süßigkeiten,und nützliche Sachen.
Übrigens laufen die karitativen Aktionen gegen Weihnachten, aber diesmal ist es verschoben worden, weil sie während der Feiertagen mehr Besuch bekommen, als sonst.
Diesmal wurden 64 Pakete vorbereitet.
Ausländische Sponzoren waren die österreichischen Pfarrgemeinden: Wieselburg,Petzenkirchen,Purgstall,Pöchlarn,Gaming,Steinakirchen,Zelking/Matzleinsdorf und die Caritas Schijndel ( Holland) und Volkshilfe Wien.
Butterbrotaktion ist von Caritasverband Passau unterstützt.
Die Gruppe wurde unter der Leitung von Caritasdirektor Jozsef Rajna und Referentin Ilona Hegedüs von Diözesanbischof Exz.László Böcskei und Bischofsekretär Zsolt Vakon begleitet und die Schwester der Griechisch-Katholischen Missionare Leidenden Jesus waren auch dabei, sie haben schöne Lieder gesungen.

Lieder
Drei Autos sind im Hof angekommen.Die Obdachlosen warteten auf uns im Speisesaal:
Männer und Frauen von unterschiedlichem Alter, aber mit ähnlichem Schicksal.
Einige sind neugierig, für die anderen ist es schon bekannt, was später geschieht.
Langsamm wurde es still und die Missionäre Schwester fangen an ,religiöse Lieder zu singen.
Nach den schönen Grußworten des Diözesanbischofs läßt die Aufregung ganz nach und der Bischof fängt an die „Gastgäber“ zu bedienen. Warmen Tee,Kuchen, Sandvich schmecken gut.
Einige sind später gekommen. Eine Frau mit Gehhilfe ist schon lange bei Caritasmitarbeitern bekannt .Eine andere Frau leidet unter Asthma. Zeigt, dass ihr Heilspray eben alle ist.
Als die Schwestern ihr Programm beendet haben, jemand fragt ,ob sie für ihn auch ein Weihnachstlied singen möchten. Selbstverständlich wird sein Wunsch erfüllt.
Die Trännen fließen auf sein Gesicht. Jeder ist ganz gerührt.
Langsam ziehen sich die Obdachlosen zurück.
Nach unserer Heimkehr sind schwer Worte zu finden.
Es ist ein gutes Gefühl, Pakete zu bringen, aber es ist schwer daran zu denken, dass unsere Mitmenschen auch jetzt, im 21.Jahrhundert unter solchen Umständen leben müssen.

Tageszeitung „Bihari Napló“, 06.Februar 2014

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