Diplomübergabe bei der Caritas

12309580_1691613571059743_7754126399952272547_o Am Dienstag wurden die von den EU-Mitgliedstaaten anerkannten beruflichen Befähigungsnachweise im Festaal des Römisch-Katholischen Bistums von Oradea feierlich überreicht. Die Caritas Catolica hat eine Reihe von kostenlosen Kursen für benachteiligte Frauen ins Leben gerufen. Die Absolventinnen konnten das bekommen.
Vor einem Jahr startete die Caritas Catolica das Projekt “Partnerschaft für die Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt“ in Zusammenarbeit mit Caritas-Organisationen aus Alba- Iulia und Satu- Mare.
„ Diese Ausbildungen haben drei Frauen nicht nur eine Chance gegeben, sondern auch einen Weg. Damit können sie praktisch ihr Leben verändern , weil sie solche Berufe gelernt haben, die heuzutage sehr gesucht sind und die sie auch selbständig durchführen können. Die Diplome sind in der Europischen Union anerkannt, wo sie jetzt überall Arbeit suchen können” erklärte Löchli Tünde, Fachberätin der Caritas Satu-Mare bei der Abschlussfeier.„ Dadurch, dass Caritasmitarbeiterinnen die Kurse die gehalten hatten – denke ich- konnten wir auch das Bewusstsein der Berufung an die Teilnehmer weitergeben.“ ergänzte sie noch.
Der Kurs fing an im Oktober 2014. Die Teilnehmerinnen konnten täglich 8 Stunden theoretische und praktische Kenntnisse bekommen.
Im Rahmen der Feier am Dienstag, 1. 12. 2015, in Oradea haben die ausgebildeten Sozialarbeiterinnen, Altenpflegerinnen, und Putzfrauen das Kinderbetreuungs-Diplom als ihr berufliches Qualifikationsdiplom bekommen.

Viele haben es schon geschafft, eine Arbeit auf dem Gebiet zu finden. Einige in Alterheimen oder anderen Abteilungen der Caritas, andere haben schon einen abgeschlossenen Vertrag mit in- oder ausländischen Institutionen.Gleichzeitig hat die Caritas Catolica im Rahmen der Ausbildung fünf Ausgebildeten eine logistische und fianzielle Unterstützung gegeben, um eine eigene Firma zu gründen.
Exz. László Böcskei, Diözeseansbischof hat nach er Diplomübergabe die Organisatorinnen und die Absolventinnen begrüßt.
„ Ich kann nur der Caritas gratulieren, dass sie diesen Weg gefunden hat und nicht nur die übliche klassische karitative Arbeit macht, sondern auf diese Weise solchen Personen zur Seite steht, die offen sind durch ihre Entwicklung anderen zu helfen.”
Er fügte noch hinzu: Das beweist auch, dass man im Rahmen der Kirche nicht Angst vor Kreativität haben darf, aber gleichzeitig muss man für die Realität der Zeiten offen sein und sollte die von Gott empfangenen Talente nutzen.

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